Kategorie-Archiv: Bauplanung

Baubesprechung

Wir hatten gestern mal wieder einen Termin mit unserem Bauleiter – dass er gekommen ist, wundert uns selbst. Wir haben dann unsere vorbereitete Liste an Fragen abgearbeitet, natürlich nicht ohne einige Punkte zu vergessen. Der Fliesenleger war auch noch da, wir haben den Stein für die Fensterbänke ausgesucht und er hat die zu fliesenden Raume vermessen. Ein wesentlicher Hinweis war noch, auf die gleiche Höhe aller Bodenbeläge zu achten, da der Estrich in allen Räumen gleich hoch ist.

Die nächsten Arbeiten sind grob wie folgt geplant.

  • Mehrspartenanschluss – KW11
  • Installation Heizung (Splitt- + Aussengerät) – KW12
  • Trockenbau – KW12
  • An- & Abheizen – KW13 & 14

In KW15 können wir auf jeden Fall streichen, die Beläge kommen danach. Ansonsten sollte laut unserem Bauleiter unserem Einzug bis Ende Mai 2016 nichts im Wege stehen. Unsere bisherige Wohnung kündigen wir zum Ende Juni, sicher ist sicher.

Estrich- Feuchtigkeitsmessung

Estrich- Feuchtigkeitsmessung

Estrich - Aufbau Boden

Estrich – Aufbau Boden

Estrich - Wohnzimmer

Estrich – Wohnzimmer

weiteres Vorgehen & Elektro

Wir waren gestern mal wieder am Haus. Ziel war das Aussuchen der Fugenfarbe gemeinsam mit dem Bauleiter. Wie geplant ist die Wahl auf Beige gefallen. Viel getan hat sich ansonsten nicht. Die Regenrinnenfallrohre sind jetzt dran sowie der Unterbau für die Stehfalz-Verkleidung am Schornstein. Im Inneren sind die Mittelstützen im Obergeschoss eingeputzt worden.

Ansonsten haben wir (wieder) die Mängelliste besprochen. Gegen eine schriftliche Stellungnahme sperrt sich der Bauleiter weiterhin, dies soll nach Rücksprache mit dem Sachverständigen geschehen. Immerhin konnten wir zu einigen Mängeln schon mal mündliche Aussagen bekommen. Ausserdem haben wir uns entschieden, die letzte Rechnung aufgrund der Mängel um 5000,00 Euro zu kürzen. Dazu haben wir für jeden Mängel grob geschätzt, was eine externe Beseitigung kosten würde und dann einfach addiert, zuzüglich einer Sicherheit. Sind immerhin 14 Punkte.

In dieser Woche wird der Klinker also verfugt und die Fenster kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit. Die werden dann in der nächsten Woche eingebaut und das Haus ist damit schonmal ziemlich dicht. Direkt danach geht’s dann weiter mit der Elektro-Rohinstallation sowie KWL- und Heizungsinstallation. Wir haben am Mittwoch übrigens noch einen Termin bei Busch Jäger, um uns free@home mal anzusehen. Auf die Angebote für KWL/Sanitär & zweiter Ausbaustufe free@home warten wir aktuell noch.

Und weil ich das letztes Mal so vollmundig versprochen habe, gibts jetzt noch die aktuellen Elektropläne:

Bus und Stromplan Keller

Bus und Stromplan Keller

Bus und Stromplan Erdgeschoss

Bus und Stromplan Erdgeschoss

Bus und Stromplan Obergeschoss

Bus und Stromplan Obergeschoss

Und wer sich jetzt bis hierher durchgequält hat, bekommt als Belohnung gleich noch ne Aufgabe 😉

Haben wir bei den Plänen irgendwas vergessen? Habt ihr noch Ideen für weitere sinnvolle digitale Spielereien? Denkt nach, schreibt uns einen Kommentar, alles ist willkommen!!

Elektro und Küche

Nachdem in der letzten Woche der Klinker verfugt werden sollte, hat sich da doch nix getan. Dafür sollten in dieser Woche die Mängel beseitigt sowie eventuell die Fenster eingebaut werden. Von den Fenstern ist noch nix zu sehen, einige Mängel wurden jedoch behoben. Eine genaue Kontrolle der Beseitigung inkl. Protokoll erfolgt dann demnächst, einen genauen Termin haben wir noch nicht. Am 15.10.2015 hatten wir dann einen sehr kurzfristigen Termin mit dem Elektriker für die Besprechung der Elektro-Rohinstallation vor Ort. Es war knapp 0 Grad kalt, hat geschneit und nach über 2 Stunden Besprechung unserer Wünsche (exklusive Keller) waren wir entsprechend durchgefroren. Wir haben dann auch unser Angebot bekommen, mit der Rückfrage des Elektrikers „Wie, das haben Sie noch nicht?“. Wir haben generell das Gefühl, dass sich nicht sonderlich um einen Auftrag bemüht wird.

Generell haben wir nochmal unsere Elektropläne überarbeitet. Unsere DIN A3 Ausdrucke der Visio Planungen wurden im Übrigen gelobt, weil „so schön gross“. Und ob wir die nicht den Elektrikern dalassen können. Ich verstehe zwar nicht, warum die keine Großformat-Drucker haben, aber ich bin fast versucht, die Pläne denen in DIN A0 zu geben 😉

Wir haben jetzt das Bussystem free@home von ABB / Busch-Jäger noch ausgedehnt. Nicht nur das Erdgeschoss, sondern alle Sensoren & Lichtquellen sowie ausgewählte Steckdosen sollen darüber angeschlossen werden. Wenn später Interesse besteht, können wir durch Austausch von Sensoren & Aktoren auf KNX aufrüsten, da die Struktur gleich ist.

Sobald die Pläne fertig sind, werde ich sie hier posten.

Nachtrag von Babs:
Der Elektriker fragte nach einem Installationsplan der Küche. Wir haben ja schon mitbekommen, dass es selten ist, dass jemand seine alte Küche mitnimmt.
Kurzerhand haben wir einen Termin bei Marquardt Küchen ausgemacht. Die sitzen u.a. in Dortmund und Marco hat seine Küche in Kassel dort auch schon gekauft. Wenn ich die Küche kaufen würde bekommen wir dann einen Amazon-Gutschein 🙂

Wir haben also eine Küche nach unseren Maßen und Vorstellungen geplant. Wenn man das gemacht hat, neigt man dazu, diese auch direkt zu kaufen. Aber es war in unserer Finanzierung ja nicht vorgesehen. Wir wissen jetzt aber, wo nach dieser Küche die Steckdosen und Anschlüsse hin müssen und werden unsere alte Küche danach ausrichten. Zudem haben wir auch eine Preisvorstellung. Mal sehen, wann dafür Geld übrig ist. 🙂

Es wächst das Gras…Teil 2

Mehr als ein Monat ist seit unserem letztem Post vergangen. Wir haben in der Zwischenzeit weiterhin fleissig nach einem konkretem Baubeginn gefragt und sind jedes Mal vertröstet worden. Vor zwei Wochen hiess es „nächste Woche kommt der Vermesser, dann beginnen die Erdarbeiten“. Letzte Woche dann die Erklärung, das diese und die kommende Woche Betriebsurlaub ist und ein Aushub der Baugrub vorher ja keinen Sinn ergibt, weil selbige vollregnen könnte. Verstehen wir schon, dass hätte aber eigentlich vorher klar sein sollen. Nun sollen in der ersten Augustwoche die Erdarbeiten erledigt werden, in der zweiten wird dann der Keller aufgestellt. Zumindest dessen Teile sind jetzt schon vorgefertigt und warten auf die Aufstellung. Unserem Bausachverständigen haben wir auch Bescheid gegeben. Der Keller ist ja ein entscheidendes Teil, da muss er auf jeden Fall live dabei sein.

Grobabsteckung

Ein Pflock der Grobabsteckung

Zumindest war heute der Vermesser da und hat die Grobabsteckung gemacht, wir haben jetzt fünf bunte Holzpflöcke. Naja vielleicht sind es auch mehr, im hüfthohen Gras findet man ja nix 😉

Bis zur KW32 passiert dann wieder nichts mehr. Die Garantie von Favorit, dass der Bau spätestens 30 Werktage nach Einreichung aller notwendigen Unterlagen beginnt, ist übrigens seit dem 09.07.2015 gerissen. Pönalen werden aber erst fällig, wenn die 8 Monate Bauzeit nicht eingehalten werden.

Es wächst das Gras…

Gras-auf-dem-Grundstueck

Gras-auf-dem-Grundstueck

im Gegensatz zu unserem Haus.
Da tut sich nix.

Die letzten Wochen in Kurzform:

18.05.2015
Bauanlaufgespräch mit der Info, dass in zwei Wochen der Zeitplan steht und klar ist, was der Abtransport des Aushubs ungefähr kostet (dafür muss die Bodenanalyse fertig sein)

01.06.2015
Zwei Wochen sind vergangen, laut Bauleiter wird der Zeitplan am Wochenende fertig, die Bodenanalyse ist zumindest beauftragt

03.06.2015
Wir haben nach zweimaligen Ändern der Pläne aufgrund von Fehlern die beiden letzten Geschosswerkpläne abgeschickt

10.06.2015
Auf Rückfrage beim Bauleiter die Info, dass die Bodenanalyse noch nicht da ist und der Beginn der Zeitplanung sich nach dem Eintreffen der Bodenanalyse richtet. In zwei Wochen soll es aber losgehen. Hmmm das hab ich doch schonmal gehört….

Bauanlaufgespräch

OrdnerHeute hatten wir nun endlich das Bauanlaufgespräch.

Zusammen mit Favorit und dem Bauleiter sind wir die Pläne noch einmal durchgegangen und haben unsere Fragen gestellt.

 

Die wichtigsten Punkte:

  • Infos zu den Kosten des Erdaushubs bekommen wir in den nächsten 2 Wochen vom Bauleiter. (Sowohl er als auch Favorit scheinen das Bodengutachten nicht komplett gelesen zu haben! Dass es unterhalb von 2,40m Felsgestein gibt, war allen neu…)
  • Uns war aufgefallen, dass in den Bauplänen von Unipor-Ziegeln die Rede ist. Damit bekämen wir Hochlochziegel und keinen Gasbeton. Kann an der Statik liegen. Da bekommen wir noch Bescheid.
  • Der Technikraum wäre zu klein, um dort auch noch ein Dusch-WC unterzubringen. Wenn wir das später mal vor haben, kommt ein Bad in den jetztigen Vorratsraum.
  • Wir bekommen eine „Weiße Wanne“ (mit Pentaflex-Abdichtung) und brauchen keine Drainage ums Haus.
  • Einen Terminplan haben wir leider noch nicht, aber es soll in ca. 3 Wochen losgehen.

Bauantrag bewilligt!

WOW! Die Stadt Ennepetal ist echt von der ganz schnellen Truppe!

24.03. Bauantrag unterschrieben
25.03. Bauantrag auf dem Postweg
30.03. Eingangsbestätigung der Stadt
02.04. Genehmigung

Damit hätten wir echt nicht gerechnet. Das Verfahren sieht eine Vier-Wochen-Frist vor, in der die Behörden Zeit haben Einspruch einzulegen. Da wären wir davon ausgegangen, dass man diese Frist auch nutzt. Und dann keine ganze Woche!!!

Ich bin echt platt…

Vermutlich wird aber noch keine Bodenprobe erfolgt sein, sodass der Statiker leider noch nicht anfangen kann.

Bauantrag gestellt!

Heute konnten wir unsere Arme trainieren und haben jeder ca. 50 Unterschriften geleistet. Günstigerweise mussten wir alles nur in 2facher Ausfertigung unterschreiben, laut Favorit gibt es wohl auch Gemeinden, die vierfach haben wollen.

Der Bauantrag umfasst folgendes:

  • Genehmigungsfreistellungsformular (ein toller Name, man kann sich überhaupt nix darunter vorstellen)
  • Lageplan mit eingezeichneten Bauflächen für Haus & Garage vom Vermesser (siehe Bild)
  • Berechnungsnachweis der Grundfläche, Haupt- und Nebengebäude durch den Vermesser
  • Berechnung der Abstandsflächen (siehe Bild)
  • Geschossflächenberechnung
  • sämtliche Pläne für die Geschosse sowie Seitenansichten und Schnittzeichnung
  • Baubeschreibung
  • Nochmal Flächenaufstellung und Bruttorauminhalte durch den Bauträger
  • Aufstellung der geplanten Rohbaukosten
  • Angaben zum Gebäude für die Statistik der Baugenehmigung (Hausart, Heizungsart, Fläche etc.)

IMG_9579Zusätzlich gibt es nochmal den Lageplan des Vermessers sowie dessen Berechnungsnachweise für die Grundflächen, Abstände, Über- und Unterschreitungen von B-Plan-Vorgaben.
Gerade die Berechnungsnachweise sind recht umfangreich, wir haben dem Ganzen einfach mal Glauben geschenkt und hoffen, dass sich das nicht rächen wird.Die Stadt wird nun hoffentlich innerhalb von vier Wochen das verkürzte Genehmigungsverfahren abschließen, so dass wir gegen Ende April die Genehmigung haben. Während die Stadt arbeitet, wird parallel das Bodengutachten für unser Grundstück erstellt. Nach Fertigstellung von Gutachten und Genehmigung kann dann der Statiker rechnen, danach folgt das Bauanlaufgespräch und bis zu drei Wochen später beginnt dann der Bau. Also ca. Mitte/Ende Mai 2015. Im Worst Case kann es aber auch Juni werden.projektplan1Um nicht komplett den Überblick zu verlieren eignet sich übrigens ein Gantt-Diagramm hervorragend (hab ich glaube ich schon mal irgendwo geschrieben).PS: Zumindest beim Vermesser wissen wir jetzt, wofür der eigentlich sein Geld bekommen hat. Beim Notar grübeln wir noch…

Termin Sanitär & Heizungsbauer

Wir haben heute einen knapp fünfstündigen Termin mit unserem Sanitär & Heizungsbauer gehabt. Primär ging es um die Frage nach Heizungs- und KWL System sowie der Badplanung. Die persönliche Chemie stimmte auf jeden Fall.
Bezüglich Luft-Wasser Wärmepumpe war ich persönlich etwas ratlos, da Dinge wie Leistungszahlen und die daraus resultierende Jahresarbeitszahl nur sehr theoretische Werte sind. Es kommt hier auf die Größe des Hauses, Dämmung, Normaussenthemperatur und natürlich die fachliche Qualität des Einbaues an. Mir ist schlussendlich also wichtig, dass der Installateur sein System gut kennt und die Auslegung nicht zum ersten mal macht. Das zu verbauende System darf also kein Nischenprodukt sein. Sonst würde es mit der Wartung schwierig werden. Einen tollen Überblick über viele verbaute Systeme findet man übrigens hier.
Unser Installateur führt hauptsächlich Daikin & Rotex. Rotex wird von Daikin aber nur als Marke geführt, die Geräte sind nur umgelabelt und etwas teuerer, da der Name deutsche Wertarbeit vermittelt. Da auch der Service von Rotex & Daikin von denselben Leuten ausgeführt wird, sind wir schlußendlich der Empfehlung des Fachmanns gefolgt und haben uns für Daikin entschieden.
Das Aussengerät wird hinter der Garage frei stehend positioniert. Der längere Leitungsweg durch die Umplanung des Heizungsraums ist kein Problem, da die Leitungen den größten Teil innerhalb des Hauses laufen und der Verlust somit zumindest nicht aus dem Haus entweicht. Wir benötigen wahrscheinlich ein 11 Kw System, das gibt es nur mit doppelten Ventilatoren. Da die Dinger echt hässlich sind, hat das Gerät schon den Namen „Patty & Selma“ bekommen 😉
Bezüglich der KWL war für uns die entscheidende Frage: Zentral oder Dezentral

Dezentral:
Vorteile

  • kostengünstiger & einfacher Einbau
  • Keine Verrohrung notwendig

Nachteile

  • Wärmetauscher aufgrund der Größe ineffizienter als bei zentraler Lösung*
  • Einströmlöcher in jedem Zimmer
  • keine raumgenaue Lüftungssteuerung möglich
  • Schallschutzvorteil von Gasbeton wird durchbrochen

Zentral:
Vorteile

  • Nur ein Zuluft & Abluftasugang nach draussen
  • Genaue Regelung aller Räume möglich
  • zentrales Filterelement
  • Wärmetauscher effizienter*

Nachteile

  • Teuerer
  • Großer Platzbedarf durch 75er Lüftungsrohre
  • eventueller Wartungs/Reinigungsbedarf der Rohre
  • penibler Aufbau mit hoher Sachkenntniss notwendig

*Von der oft gepriesenen Kosteneinsparung durch den Wärmetausch sollte man sich im übrigen nicht blenden lassen, das wiegt die Kosten nicht auf. Gerade ein zentrales System ist in erster Linie ein Komfortgewinn, keine Kostenersparnis

Wer möchte, kann im übrigen noch ein Enthalpiegerät mit einplanen, dann wird im Winter die Raumluft auch nicht so trocken.

150301_KGAuch unser Installateur tendiert mittlerweile in Richtung Dezentral, allerdings hautpsächlich aufgrund des einfacheren Einbaues. Wir haben uns aufgrund unseres Bauchgefühls dennoch für ein zentrales System vom Marktführer Zehnder entschieden. Da wir schon sehr früh unser Gespräch mit dem Gewerk Sanitär & Heizung führen (die meisten machen das wohl nach Abschluss des Rohbaues), haben wir die Möglichkeit, die Räume auch optimal auf die zentrale KWL auszulegen. Der Heizungskeller rutscht jetzt auf die andere Seite des Hauses, alle Steigleitungen laufen direkt ohne störende Umwege bis ins Dachgeschoss.
Als nächstes wurden dann die beiden Bäder geplant und wir konnten uns für das Angebot schon mal Sanitärobjekte aussuchen. Die beiden Räume sind jetzt quasi schon komplett fertig, und dass bevor überhaupt der Bauantrag raus ist 😉
Jetzt warten wir auf die Angebote und darauf, dass wir beim Blick auf die Mehrkosten kurz ohnmächtig werden. Insgesamt sind wir aber froh, die zentralen Lüftungs- & Heizungsfragen geklärt zu haben.

Architektengespräch

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Wir waren schon gespannt auf das Architektengespräch und hatten uns auch noch Fragen zurechtgelegt.

Kaum waren wir da, stellte sich uns die Frage, ob wir hier richtig sind. Ein Wohnhaus?
Naja, wenn man kein ganzes Firmengebäude braucht und betreiben muss, müssen wir das vielleicht auch nicht finanzieren. Mal sehen.

Es gab gleich Kaffee/Tee und Kekse – sehr gut. 🙂

Dann kamen unsere Berater und schließlich auch die beiden Architekten.
Wir gingen die Pläne durch und der Architekt nahm unsere Änderungswünsche auf.
Z.B. den Wandvorsprung für den Kamin. Da haben wir ja auf Beratung gehofft, da wir uns mit der Größe der Küche, dem Platz für den Kamin und der Tür in Küche oder Wohnzimmer noch nicht im Klaren waren.
Der Architekt schien verwundert, dass wir etwas ändern wollten und sagte uns nur, dass wir uns entscheiden müssten, wie das Ganze aussehen soll. Er gab aber zu bedenken, dass der Schornstein nochmal 45cm benötigt.
Die Architektin war da schon kreativer: sie schlug vor, die Wand vom Wohnzimmer zum Großteil um die 45cm vorzuziehen, sodass das HiFi-Regal in einer Nische steht. Prima, das ist ein guter Kompromis!

Dann kam die Höhe des Hauses auf dem Grundstück. Dazu hatten wir uns noch keine Gedanken gemacht und ich hatte Schwierigkeiten, mir das vorzustellen.
Das Grundstück hat ja eine Hanglage (das bedeutet dann auch schonmal Mehrkosten): über die gesamte Länge ca. 3m Anstieg.
Würde man das Haus auf Straßenniveau bauen, würde man gegen einen Erdwall gucken, wenn man im EG aus dem Fenster schaut.
Unsere Nachbarn haben ihr Haus daher weit „hochgehoben“. So ist ihr Garten eben und vorne sind viele Stufen zum Eingang.

Ein paar Stufen zur Haustür wollten wir eh. Damit es nicht ganz so hoch kommt, liegt das EG jetzt 1m höher als die Straße und der Garten dann wieder 1m höher. D.h. dass wir unsere Terrasse ein bisschen eingraben. Das passt zu dem Wunsch, dort eine kleine Naturstein-Mauer zu setzen.

Auch bei diesem Punkt fand ich unseren Architekten wenig hilfreich. Er hat meist die Zahlen auf dem Plan vorgelesen, den Höhenunterschied beschrieben, uns gesagt, dass wir das entscheiden müssen, aber auf meinen zweimaligen Hinweis, dass ich es mir nicht gut vorstellen kann, ist er nicht weiter eingegangen. Eine Skizze von der Seitenansicht wäre vielleicht hilfreich gewesen. Naja, wir haben uns ja einigen können.

Die Lage unseres Hauses auf dem Grundstück

Die Lage unseres Hauses auf dem Grundstück

Dann ging es noch um die Garage. Diese verschieben wir auf Anraten an die Grundstücksgrenze und halten vom Baufenster 3m Abstand, damit wir noch die Möglichkeit haben, auf der anderen Seite vielleicht auch mal eine Garage oder so zu bauen.
Man darf auf der Grenze nämlich nur 15m bauen. Säße die Garage in der Ecke, wären schon 12m verbraucht. Das war wieder ein guter Hinweis vom Architekten,

Außerdem müssen wir uns in den nächsten 3 Wochen für eine KWL entscheiden. Nehmen wir eine zentrale, reicht die Größe des Heizungskellers vielleicht nicht aus. Zudem müssen die Rohre dann durchs Wohnzimmer gelegt werden. Wir besprechen das mal mit unserem Heizungs-Installateur am Samstag.

Weitere Infos waren:

  • ein Rollladen im OG muss ohne Elektrik bleiben, als Notausstieg – wir haben uns für das Bad entschieden.
  • das Außengerät der WP sollte nicht auf die Garage, weil der Wind es zu sehr kühlt – es kommt jetzt an die Garagenwand Richtung Haus.
  • ein Auszug des Daches über die Eingangstür ist teuer und vermutlich nicht so wirksam – Wir sollen mal mit dem Dachdecker über Möglichkeiten sprechen.
  • statt einer Zisterne empfahl man uns einen 2. Zähler für die Gartenbewässerung, denn das eigentlich Teure am Wasser ist das Abwasser
  • wir möchten keine Alufensterbänke, sondern eine Rollschicht aus Klinker (auch da wieder ein verständnisloser Blick des Architekten) – wir müssen bei der Auswahl darauf achten, dass der Klinker auch dafür geeignet ist.

Wieder einen Termin geschafft! Und wir haben einen schönen Ablaufplan für die nächsten Schritte bekommen. Der erste Spatenstich wird vermutlich im Mai gemacht. Den Einzug dieses Jahr werden wir wohl nicht schaffen. Schade, aber wir müssen ja auch nicht.