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Elektro-Rohinstallation 2

So viele Kabel…

Leider ist der Elektriker nicht wie geplant fertig geworden, sodass auch der Putzer nicht noch dieses Jahr hinein kann. Schade.
Aktuell ist auch der Keller verkabelt und alle gebohrten Löcher sind mit EInsätzen für Steckdosen und Schalter versehen. Nach Außen liegen jetzt auch alle Kabel:

Aussenanschlüsse Elektro

Aussenanschlüsse Elektro

Am 17.12. hatten wir nochmal einen Termin in Paderborn, da unser Sanitär- und Heizungsbauer eine neue Ausstellung hat und mit uns die Planung nochmal durchsprechen wollte. Der Termin ging von 19:00 bis 22:30!
Aber wir haben u.a. noch auf Toiletten Probe gesessen (komisches Gefühl), in der Wanne Probe gelegen und festgelegt, wo die Ab- und Zuluft der KWL hinkommen. Über die Fotos hier im Blog konnten wir zeigen, wo der Elektriker bereits tätig war und wieviel Platz dem Heizungsbauer bleibt.

Das Waschbecken im Bad wird ein Laguna Manhattan und im Gäste Bad wird Laguna Wings eingebaut.

Laguna Manhattan

Laguna Manhattan

Laguna Wings

Laguna Wings

 

 

Klinker

Vischering Klinker mit beiger Fuge

Vischering Klinker mit beiger Fuge

Nachdem es hieß: „Montag fangen wir mit dem klinkern an“ liegt die erste Ziegelreihe am Mittwoch 🙂

Samstag waren wir dann nochmal da und man kann sich schon ganz gut vorstellen, wie es mal aussieht. Die Fugen werden dann noch beige, Das Bild rechts zeigt den Endzustand.

Wir haben dann noch gemessen, ob die Breiten auch passen.
Die Dämmung (siehe letztes Bild) soll 14 cm dick sein, passt soweit auch. Auch die 8 cm Dämmung (2 Lagen Austrotherm XPS) vor EG-Bodenplatte und oberster Kellermauer passt.

Der im dritten Bild gezeigte Aufbau stimmt allerdings nicht mit unserer Schnittzeichnung in den Werksplänen überein. In den Plänen gibt es einfach nur Dämmwolle und nicht noch eine weitere Lage Austrotherm, gefolgt von einer Schicht Dampfsperre. Das werden wir nochmal klären. Ebenfalls fehlt noch die 12 cm Dämmung aussen in Höhe der Kellerfenster.

erste Klinkerreihe

erste Klinkerreihe

Klinker

Klinker

Dämmung mit Mauerwerkisolierung

Dämmung mit Mauerwerkisolierung

Dämmwolle zwischen Wand und Klinker

Dämmwolle zwischen Wand und Klinker

 

Keller fertig, Meister!

…naja, noch nicht ganz.

Im Vergleich zum letzten Besuch wurden die Fugen und die Bodenplatte mit einer Deckschicht versehen und der Beton ist trocken.
Wir sind reingekraxelt und haben mal die Abstände der Wände nachgemessen, damit das auch alles richtig ist.

Zwischenzeitlich sah alles schon recht eng aus, aber wenn man drin steht relativiert sich das etwas.

Keller mit Decke

Keller mit Decke

Partykeller

Partykeller

Bauanlaufgespräch

OrdnerHeute hatten wir nun endlich das Bauanlaufgespräch.

Zusammen mit Favorit und dem Bauleiter sind wir die Pläne noch einmal durchgegangen und haben unsere Fragen gestellt.

 

Die wichtigsten Punkte:

  • Infos zu den Kosten des Erdaushubs bekommen wir in den nächsten 2 Wochen vom Bauleiter. (Sowohl er als auch Favorit scheinen das Bodengutachten nicht komplett gelesen zu haben! Dass es unterhalb von 2,40m Felsgestein gibt, war allen neu…)
  • Uns war aufgefallen, dass in den Bauplänen von Unipor-Ziegeln die Rede ist. Damit bekämen wir Hochlochziegel und keinen Gasbeton. Kann an der Statik liegen. Da bekommen wir noch Bescheid.
  • Der Technikraum wäre zu klein, um dort auch noch ein Dusch-WC unterzubringen. Wenn wir das später mal vor haben, kommt ein Bad in den jetztigen Vorratsraum.
  • Wir bekommen eine „Weiße Wanne“ (mit Pentaflex-Abdichtung) und brauchen keine Drainage ums Haus.
  • Einen Terminplan haben wir leider noch nicht, aber es soll in ca. 3 Wochen losgehen.

Bauantrag bewilligt!

WOW! Die Stadt Ennepetal ist echt von der ganz schnellen Truppe!

24.03. Bauantrag unterschrieben
25.03. Bauantrag auf dem Postweg
30.03. Eingangsbestätigung der Stadt
02.04. Genehmigung

Damit hätten wir echt nicht gerechnet. Das Verfahren sieht eine Vier-Wochen-Frist vor, in der die Behörden Zeit haben Einspruch einzulegen. Da wären wir davon ausgegangen, dass man diese Frist auch nutzt. Und dann keine ganze Woche!!!

Ich bin echt platt…

Vermutlich wird aber noch keine Bodenprobe erfolgt sein, sodass der Statiker leider noch nicht anfangen kann.

Architektengespräch

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Wir waren schon gespannt auf das Architektengespräch und hatten uns auch noch Fragen zurechtgelegt.

Kaum waren wir da, stellte sich uns die Frage, ob wir hier richtig sind. Ein Wohnhaus?
Naja, wenn man kein ganzes Firmengebäude braucht und betreiben muss, müssen wir das vielleicht auch nicht finanzieren. Mal sehen.

Es gab gleich Kaffee/Tee und Kekse – sehr gut. 🙂

Dann kamen unsere Berater und schließlich auch die beiden Architekten.
Wir gingen die Pläne durch und der Architekt nahm unsere Änderungswünsche auf.
Z.B. den Wandvorsprung für den Kamin. Da haben wir ja auf Beratung gehofft, da wir uns mit der Größe der Küche, dem Platz für den Kamin und der Tür in Küche oder Wohnzimmer noch nicht im Klaren waren.
Der Architekt schien verwundert, dass wir etwas ändern wollten und sagte uns nur, dass wir uns entscheiden müssten, wie das Ganze aussehen soll. Er gab aber zu bedenken, dass der Schornstein nochmal 45cm benötigt.
Die Architektin war da schon kreativer: sie schlug vor, die Wand vom Wohnzimmer zum Großteil um die 45cm vorzuziehen, sodass das HiFi-Regal in einer Nische steht. Prima, das ist ein guter Kompromis!

Dann kam die Höhe des Hauses auf dem Grundstück. Dazu hatten wir uns noch keine Gedanken gemacht und ich hatte Schwierigkeiten, mir das vorzustellen.
Das Grundstück hat ja eine Hanglage (das bedeutet dann auch schonmal Mehrkosten): über die gesamte Länge ca. 3m Anstieg.
Würde man das Haus auf Straßenniveau bauen, würde man gegen einen Erdwall gucken, wenn man im EG aus dem Fenster schaut.
Unsere Nachbarn haben ihr Haus daher weit „hochgehoben“. So ist ihr Garten eben und vorne sind viele Stufen zum Eingang.

Ein paar Stufen zur Haustür wollten wir eh. Damit es nicht ganz so hoch kommt, liegt das EG jetzt 1m höher als die Straße und der Garten dann wieder 1m höher. D.h. dass wir unsere Terrasse ein bisschen eingraben. Das passt zu dem Wunsch, dort eine kleine Naturstein-Mauer zu setzen.

Auch bei diesem Punkt fand ich unseren Architekten wenig hilfreich. Er hat meist die Zahlen auf dem Plan vorgelesen, den Höhenunterschied beschrieben, uns gesagt, dass wir das entscheiden müssen, aber auf meinen zweimaligen Hinweis, dass ich es mir nicht gut vorstellen kann, ist er nicht weiter eingegangen. Eine Skizze von der Seitenansicht wäre vielleicht hilfreich gewesen. Naja, wir haben uns ja einigen können.

Die Lage unseres Hauses auf dem Grundstück

Die Lage unseres Hauses auf dem Grundstück

Dann ging es noch um die Garage. Diese verschieben wir auf Anraten an die Grundstücksgrenze und halten vom Baufenster 3m Abstand, damit wir noch die Möglichkeit haben, auf der anderen Seite vielleicht auch mal eine Garage oder so zu bauen.
Man darf auf der Grenze nämlich nur 15m bauen. Säße die Garage in der Ecke, wären schon 12m verbraucht. Das war wieder ein guter Hinweis vom Architekten,

Außerdem müssen wir uns in den nächsten 3 Wochen für eine KWL entscheiden. Nehmen wir eine zentrale, reicht die Größe des Heizungskellers vielleicht nicht aus. Zudem müssen die Rohre dann durchs Wohnzimmer gelegt werden. Wir besprechen das mal mit unserem Heizungs-Installateur am Samstag.

Weitere Infos waren:

  • ein Rollladen im OG muss ohne Elektrik bleiben, als Notausstieg – wir haben uns für das Bad entschieden.
  • das Außengerät der WP sollte nicht auf die Garage, weil der Wind es zu sehr kühlt – es kommt jetzt an die Garagenwand Richtung Haus.
  • ein Auszug des Daches über die Eingangstür ist teuer und vermutlich nicht so wirksam – Wir sollen mal mit dem Dachdecker über Möglichkeiten sprechen.
  • statt einer Zisterne empfahl man uns einen 2. Zähler für die Gartenbewässerung, denn das eigentlich Teure am Wasser ist das Abwasser
  • wir möchten keine Alufensterbänke, sondern eine Rollschicht aus Klinker (auch da wieder ein verständnisloser Blick des Architekten) – wir müssen bei der Auswahl darauf achten, dass der Klinker auch dafür geeignet ist.

Wieder einen Termin geschafft! Und wir haben einen schönen Ablaufplan für die nächsten Schritte bekommen. Der erste Spatenstich wird vermutlich im Mai gemacht. Den Einzug dieses Jahr werden wir wohl nicht schaffen. Schade, aber wir müssen ja auch nicht.

„Ziehen Sie eine Gemeinschaftskarte…“

monopoly
Heute hat auch noch unsere Ansprechpartnerin der Deutschen Bank angerufen.
Wir erinnern uns an die Software der Bank, die eine 0 vor dem Komma bei den KfW-Zinsen nicht zulässt…

Sie begann das Gespräch schon mit „Ich habe gute Nachrichten für Sie, aber schlechte für uns“

Unsere Konditionen, welche wir unterschrieben haben (2,02% auf 15 Jahre) wurden anscheinend falsch ins System übernommen (2,02% auf 20 Jahre).
Und das bekommt man da wohl nicht mehr raus 🙂

Das heißt unterm Strich, dass wir insgesamt Geld sparen und die Bank dabei wohl nix verdient.

Ich muss mal eine Liste anfangen mit Dingen, die gut gelaufen sind und Dingen, die schiefgingen. Bisher überwiegt ersteres. 😀

Notartermin: Grundschuld eintragen

Zweiter Anlauf!
Wir hatten den Termin ja eigentlich schon am 12.02…
Leider haben wir ihn beide total verschwitzt, sodass ich gerade Salat gemacht habe und Marco noch an der Arbeit war. Zumindest hat mich mein Tablet erinnert und ich konnte wenigstens absagen. *unangenehm*

Diesmal hat es (bis auf den üblichen Stau) gut geklappt. Leider war der Notar ziemlich krank, da tat es einem doppelt leid. Er hat aber leise sprechen können und es hat ja auch nicht lange gedauert.

Bin ich froh, dass ich nichts mit Juristen am Hut habe! Diese Ausdrucksweisen sind für uns Laien ja derart undurchsichtig…
Der Notar hat aber die einzelnen Klauseln gut erklärt.

Ganz wichtig: Seit ein paar Jahren gilt eine andere Verjährung der Löschungsbewilligung (§ 196 BGB). D.h. man beantragt und bekommt nach Ablösen seiner Schulden eine Löschungsbewilligung der Grundschuld im Grundbuch. Oftmals lässt man das liegen oder vergisst es komplett – dann ist es laut Gesetz nach 10 Jahren verjährt und man ist auf einen kooperativen Gläubiger angewiesen, damit dieser noch eine Bewilligung ausstellt.
Sein Tipp war also: gleich löschen lassen!

„Messmops“

Ein was???

Eigentlich ein Laser-Entfernungsmessgerät!
Unsere neuste Errungenschaft.

PLR25

Um auf der Baustelle nachmessen zu können, sicherlich ne gute Sache. Wir haben den Bausachverständigen mal drauf angesprochen. Er nannte das Gerät seinen „Messmops“ und hatte den Bosch PLR 25. Das war eine eindeutige Bestätigung, denn den hatten wir uns nämlich auch schon ausgeguckt.
Ich freu mich schon drauf, ihn zur Berechnung der nötigen Wandfarbe nutzen zu können 🙂

Bausachverständiger

Da wir von Hausbau soviel Ahnung haben, wie ein Blauwal vom Bauchtanz, haben wir uns schon früh überlegt, dass ein externer Bausachverständiger eine gute Idee wäre.

Von dem Viebrock-Paar, dass in unserem Wohngebiet gebaut hat, haben wir eine Empfehlung bekommen und den Bausachverständigen in Bochum kontaktiert.

Er hat uns ein Pauschal-Angebot zukommen lassen über 4 Kontrolltermine.
Da wir aber nicht einfach nur beauftragen, sondern denjenigen auch mal kennenlernen wollten, haben wir einen Termin ausgemacht. Das hat zwar ne Weile gedauert, aber ich denke, alle in der Baubranche haben derzeit volle Auftragsbücher.

Unser Bausachverständige war also heute bei uns. Junger, netter Typ.
Er hat uns erklärt, wie er solche Termine handhabt, wie seine Protokolle aussehen und hat Beispiele genannt.
Außerdem hatte er noch wertvolle Tipps für unser Architektengespräch, worauf wir während des Baus so achten sollen und dass wir eigentlich keine richtige „Bauherren“ sind. Rechtlich haben wir gegenüber dem Bauunternehmen nämlich nichts zu melden. Die bekommen zwar unser Geld, werden aber vom Bauträger beauftragt. Gut zu wissen.

Die definitiven Kontrolltermine des Bausachverständigen sind:

  • vor dem Betonieren der Keller-Bodenplatte
  • nach der Schwarzabdichtung des Kellers
  • nach der Dacheindeckung
  • vor Innenputz-Auftrag oder spätestens vor Aufbringung des Estrich