Archiv für den Monat: April 2016

Eigenleistungen Woche 2

Wir haben mittlerweile einiges geschafft. Ohne die Hilfe meiner Eltern wären wir auf jeden Fall nicht so weit. Im Obergeschoss sind ein Schlafzimmer sowie der große Büroraum fertig gestrichen. Im Bad und im zweiten Schlafzimmer ist der Erstanstrich fertig. Prinzipiell ist Streichen von neuen Räumen doch ziemlich anstrengend:
1. Vorschleifen von Trockenbauwänden & Massivwand
2. Verspachteln der übriggebliebenen Fugen und Löcher
3. Erneutes Schleifen der Übergänge
4. Tiefengrund auf alle Trockenbauelemete streichen (bei uns reichte zum Glück ein Durchgang)
5. Erster Anstrich mit weisser Lehmfarbe
6. Zweiter Anstrich mit weisser Lehmfarbe

Die meisten Zimmer im Ergeschoss sowie die Flure überlassen wir daher jemaden, der sowas kann.

Die IT ist in einen ordentlichen Schrank umgezogen. Für die WLAN Abdeckung habe ich mich jetzt für Unifi APs entschieden. Nach dem ersten Testlauf durfte ich feststellen, dass das PoE Feature leider nicht dem 802.af Standard entspricht und mit 24 anstatt 48 Volt versorgt werden will. Macht aber nichts, beim Hersteller kann man Adapter kaufen, die den Dingern den IEEE Standard beibringen. Latürnich!

Ansonsten hat der Bauherr noch die frisch installierte Duschwanne im EG kaputt gemacht. Ich wollte den Staub zusammenfegen, also das Standrohr beiseite gestellt. Ein paar Sekunden hinter mir ein lauter Knall, das Standrohr ist umgefallen, natürlich genau auf die Kante der Duschwanne. Ein Zentimeter weiter links und nix wäre passiert. Naja, wieder 100 Euro futsch.

Achja, die Elektriker haben im übrigen unsere Zender KWL angebracht. Wir sind sehr gespannt, wie sich das Ding auf das Raumklima auswirkt. Aussehen tut es zumindest schon mal imposant.

Schlafzimmer fertig gestrichen

Schlafzimmer fertig gestrichen

Büro fertig gestrichen

Büro fertig gestrichen

Netzwerkschrank

Netzwerkschrank

KWL Zender Schalldämpfer

KWL Zender Schalldämpfer

KWL Zender Steuergerät und Filter

KWL Zender Steuergerät und Filter

Pausen müssen auch sein

Pausen müssen auch sein

Eigenleistungen

Wir haben Tag Drei unserer Eigenleistungsphase. Das bedeutet dreckig sein, Baumärkte besuchen und das Dixi-Klo benutzen. Was haben wir bisher gemacht?

– Abschleifen der Kellerdecken und Teile des 2. OG mit der Giraffe (sauanstrengend)
– Abschleifen aller Kellerwände und Wände im 1.OG mit Spachtel / Schwingschleifer
– Kleben des Malervlieses an die Decke eines Kelleraumes (zum Kleben von Malervlies braucht man 4 Leute, 3 Leitern, 2 Hocker und eine lange Bohle)

Heute hat uns dann die vom Fliesenleger geliehene Giraffe schlappgemacht, also im Baumarkt eine ausgeliehen. Glücklicherweise funktioniert wenigstens der Industriesauger.

Und wir haben heute unsere Treppe bestellt. Uns zwar eine:

Handlauftragende Bolzentreppe in Birke, keilzinkenverleimt mit Längsstößen, klar lackiert, inkl. den Stufendistanzen in Birke und den Geländerstäben Edelstahl mit Brüstungsgeländer im EG und OG sowie eine Verkleidung der Stirnseiten in Birke keilzinkenverleimt mit Längsstößen.
Alles klar, oder? 😉

Was ist sonst noch passiert? Das Loch in der Strasse wurde wieder komplett verschlossen. Die Elektrik ist funktional komplett. Leider funktionieren die Bewegeungsmelder nicht mit den Dimmaktoren, auch ansonsten ist uns noch einiges aufgefallen. Zeit für die Spielerei mit free@home hatten wir bisher auch nicht. Die neuen Fliesen für die Bäder sind ausgesucht und beauftragt. Ein Teil unserer Heiszungsanlage wurde gestern montiet. Der Wasserspeicher steht aber noch so rum – günstigerweise genau vor den Patchpanels, so dass ich da jetzt nicht dran arbeiten kann. Bewegen kann ich das Ding auch nicht, da a) sackschwer und b) leicht beschädigt – da muss die Hülle getauscht werden.

Ansonsten kriegen wir aktuell Wasser für Umme. Wir können nämlich am Haupthahn Wasser entnehmen, einen Zähler gibt es aber noch nicht.

Schaltschrank mit Warmwasserspeicher links im Bild

Schaltschrank mit Warmwasserspeicher links im Bild

unsere neue Gelenkleiter

unsere neue Gelenkleiter

 

Die Hausherrin bei ihrer ureigensten Arbeit ;-)

Die Hausherrin bei ihrer ureigensten Arbeit 😉

Malervlies kleben

Malervlies kleben

 

Wir haben ein Loch, Teil 2

Nachdem auch der dritte Ankündigung des Hausanschlusses keine Taten folgten, haben wir nach der vierten Ankündigung gestern wirklich den Mehrspartenanschluss gesetzt bekommen. Es geschehen noch Zeichen und Wunder!!

Dann hat mich ein Telefonat mit der Telekom eher verwirrt zurückgelassen, wir haben aber auch ganz ohne unsere Intervention den Telekommunikationsanschluss bekommen. Aktuell liegen also Telefonleitung, Strom & Wasser im Haus, müssen innen aber noch angeschlossen werden. Am Freitag wird dann der Baustrom abgeschaltet.

Ansonsten wurden die Abkastungen in den Bädern gemacht und die Fensterbänke eingeputzt. Netzwerkdosen gabs auch.

Achja, und wir wurden von unserem Fliesenlieferanten mit der Aussage überrascht, dass sämtliche Fliesen für die Bäder nicht mehr lieferbar sind. Echt schade, von allem müssen wir jetzt wieder nach Alternativen suchen.

Erdarbeiten über die komplette Strasse

Erdarbeiten über die komplette Strasse

Mehrspartenanschluss von Außen

Mehrspartenanschluss von Außen

Mehrspartenanschluss von Innen

Mehrspartenanschluss von Innen

Abkastung hinter der Badewanne

Abkastung hinter der Badewanne

Unter der Haube

Der folgende Eintrag hat nur indirekt mit dem Haus zu tun. Da mir die Reaktionszeit dieses Blogs schon seit längerem nicht gefällt, wollte ich Abhilfe schaffen. Die Hardwareplattform beibt wie bisher ein Raspberry Pi2. Aber auf der Softwareseite hat sich einiges geändert.

Vorher:

Aktuell:

  • OS: Debian Lenny
  • Webserver: Lighttpd 1.4
  • Datenbank: MariaDB 10.0
  • Scripting: PHP mit APC Caching

Den wesentlichen Performancezuwachs habe ich mir durch Tausch des Webservers versprochen, weil Lighttpd wesentlich weniger Features hat und weniger Ressourcen braucht. Ich konnte vorher bei Zugriffen auf die Seite sehen, dass der Apache bei jedem Seitenaufbau für mehrere Sekunden 100% CPU Zeit gezogen hat. Nicht gut. Den Wechsel der Datenbank auf MariaDB habe ich vorgenommen, da MariaDB voll kompatibel zu MySQL ist (weil eine eigene Fork), aber mittlerweile besser gepflegt wird. Zusätzlich sind viele Features in MariaDB kostenfrei, die bei MySQL Geld kosten – z.B. der Galera-Cluster.

Der Aufbau des System wurde auf einem vorhanden Raspberry Pi1 durchgeführt, Datenbank und WordPress Files wurden einfach migriert. Ergebnis ist ein z.B. nach webpagetest.org um ca. 50% reduzierte Zugriffszeit, die man zumindest meiner Meinung nach auch tatsächlich spürt.

Nachdem ich die Portierung komplett fertig hatte, ist mir leider die SD Karte kaputt gegangen. Ich hatte allerdings die Arbeiten dokumentiert, so dass ich mit einer neuen SD nochmal beginnen konnte. Falls jemand mal sowas vorhat, meine Schritte waren:

  • Sichern der Userdaten & Passwörter root, DB root, wordpress db name & user
  • Grundinstalltion OS Raspberry
    Netzwerkkonfig in etc/network/interfaces
    Netzwerkneustart service network restart
  • Ändern Paswörter
    passwd username
  • erlaube root Login:
    sudo nano /etc/ssh/sshd_config
    Einfügen der Zeile PermitRootLogin yes
  • Neustart SSH service sshd restart
  • Installation Pakete
    apt-get dist-upgrade
    apt-get-install mariadb-server
    apt-get install lighttpd php5 php5-cgi php-apc
    apt-get install phpmyadmin
  • Anpassen ligthttp Verzeichnis auf var/www
    nano /etc/lighttpd/lighttpd.conf
  • Einrichtung Autostart :
    sudo update-rc.d mysql defaults
    sudo update-rc.d lighttpd defaults
  • Aktivieren CGI & einbinden phphmyadmin
    sudo lighty-enable-mod fastcgi-php
    sudo nano /etc/lighttpd/lighttpd.conf
    Einfügen der Zeile  include „phpmyadmin.conf“
  • phpmyadmin Config in Lighttpd verfügbar machen
    sudo cp /etc/phpmyadmin/lighttpd.conf /etc/lighttpd/phpmyadmin.conf
  • Anschließend muss die Konfiguration erneut eingelesen werden
    sudo /etc/init.d/lighttpd force-reload
    dann http://lokaleIP/phpmyadmin testen
  • APC aktivieren
    nano ./php5/cli/conf.d/20-apcu.ini
    Einfügen der Zeile apc.enabled=1
  • Definition Datenbank & User gemäß der Altinstallation über phpmyadmin
  • Neuinstallation WordPress:
    cd /var/www/
    wget https://de.wordpress.org/latest-de_DE.zip
    unzip latest-de_DE.zip
  • Rechte anpassen:
    sudo chown www-data /var/www/wordpress/
  • Installation über http://lokaleIP/wordpress vornehmen
  • Backup der alten DB über phpmyadmin
  • Überschreiben der Daten unter /var/ww/wordpress mit den bestehnden WordPress Files
  • Import der Datenbank über phpmyadmin
  • Neustart über reboot
  • Änderung des Webserver Root
    sudo vi /etc/lighttpd/lighttpd.conf
    Ändern server.document-root auf /var/www/wordpress
  • Vorbereitung der MicroSD Karten Portierung von Raspberry Pi1 auf Pi2
    apt-get-install rbi-update
  • Als letzter Schritt wird das bestehende System abgeschaltet und die IP des neuen wieder angepasst in etc/network/interfaces
  • Ein letzter Neustart, dann ist die Portierung durch